Gemeinde Schwellbrunn

Klassenlager 3. Sek. – Ascona – 4. bis 8. Juli 2012

Am 5. Juni sind wir eine lange Reise nach Ascona angetreten. Mit viel Vorfreude auf das Lager hatten wir eine sehr lustige und angenehme Reise nach Bellinzona.

Montag, 4. Juni 2012

Um 12:00 Uhr sind wir in Bellinzona angekommen und durften einen Orientierungslauf absolvieren, so haben wir viele Sehenswürdigkeiten in der kleinen Stadt entdeckt. Um 15:00 Uhr ging unsere Reise mit dem Zug und Bus weiter bis nach Ascona. Mittlerweile waren auch alle etwas erschöpft von der langen Reise. In Ascona mussten wir noch ca. 20 Minuten laufen bis zum Ostello Madonna della Fontana, unserem Lagerhaus. Im Lagerhaus hatten wir ein wenig Zeit uns im Jungen- und Mädchenschlag einzuquartieren. Da alle hungrig waren begann eine Gruppe zu Kochen und die übrigen gingen nach Ascona in den See baden. Als die Badegruppe zurück kam, hatten Marian, Lea, Fabienne und Tanja das Essen vorbereitet, welches aus Riz Casimir, Salat und mitgebrachten Kuchen bestand.

Nachdem der Abwasch gemacht war spazierte die ganze Klasse nochmals nach Ascona. Dort durften wir dann den lauen Sommerabend in kleinen Gruppen selber geniessen. Im Lagerhaus zurück wurden noch einige Spiele gespielt und die ersten gingen bereits schlafen. Manuela, Fabienne und Tanja   

Dienstag, 5. Juni 2012

Hochseilgarten Gordola: Wir sind früh aufgestanden, haben gefrühstückt und sind zur Bushaltestelle in  Ascona gelaufen. Mit dem Bus ging es nach Tenero, von wo aus wir zum Hochseilgarten Gordola spazierten. Zuerst gab uns Paolo, der Leiter des Seilgartens, die Ausrüstung um den Morgen heil zu überstehen, dann noch eine Einführung in die Sicherheitsbestimmungen der Anlage und schon ging’s los. Der Hochseilgarten ist mit verschiedenen Farben gekennzeichnet, es fängt an mit einer kurzen, blauen Strecke, geht im Schwierigkeitsgrad weiter mit einer grünen, roten und schwarzen Strecke und für alle „Krieger“ am Ende noch einen kleinen Abschnitt, der sich „schwarz PLUS“ nennt. Ein paar Leute aus unserer Klasse haben die Strecke „schwarz PLUS“ gemacht, inklusive den Lehrern, obwohl diese die Strecke nur mit Schwierigkeiten überstanden haben. Der Leiter des Hochseilgartens war sehr überrascht, dass so viele Leute aus unserer Klasse die Strecke „schwarz PLUS“ gemeistert haben. Bis alle im Hochseilgarten fertig waren, assen wir unseren Lunch und einige Jungs amüsierten sich auf dem Kinderspielplatz. Sandro, Joshua, Urs

 

Untertag-Baustellenbesichtigung Neat-Generi-Tunnel: Nach der Zugfahrt von Tenero nach Taverne-Toricella wurden wir am Bahnhof vom Führungsteam des Besucherzentrums Sigirino mit Minibussen abgeholt und fuhren zum Besucherzentrum. Dort wurde uns in einem Vortrag der NEAT-Bau und speziell der Generi-Durchbruch erklärt. Danach mussten wir Schutzanzüge, Helme und zu grosse Stiefel anziehen und bekamen einen Notrucksack, damit sahen wir lustig aus. Dann mussten wir wieder in die Busse steigen und fuhren drei Kilometer über einen Zwischenstollen in den Generi-Tunnel hinein. Die Fahrt dauerte fast zehn Minuten. Dort angekommen war es sehr laut, dann gingen wir in ein Sitzungszimmer, dort war es ein bisschen leiser, wir erfuhren noch einiges über den Tunnelbau, z.B. dass pro Kilometer Tunnel mit einem tödlichen Unfall gerechnet wird, das NEAT-Tunnel wird insgesamt 57km lang. Danach liefen wir durchs Tunnel, leider verstanden wir sehr wenig, da es sehr laut war. Nach der Besichtigung fuhren wir zurück und konnten die Kleidung wieder abziehen, was auch fast alle taten. Nachher wurden wir wieder zum Bahnhof gefahren und reisten mit Zug und Bus zurück nach Ascona. Enrico, Jonatha

Mittwoch, 6. Juni 2012

Markt in Luino: Am Mittwochmorgen konnten wir ein wenig länger schlafen. Nach dem guten Frühstück liefen wir runter nach Ascona. Dort warteten wir auf das Schiff, das uns nach Luino an den Markt brachte. Am Markt angekommen teilten wir uns in Gruppenauf und schlenderten durch den Markt. Wir bekamen von den Lehrpersonen fünf Euro, damit wir uns etwas zu Essen kaufen konnten. Als wir alles gesehen, Nötiges und Unnötiges gekauft haben, trafen wir uns wieder am Hafen und warteten auf das Schiff, das uns zurück nach Ascona brachte. In Ascona gingen wir mit der ganzen Klasse  in den Coop und kauften unser Fleisch für den Grillabend ein. Anschliessend liefen wir mit den Einkäufen in unsere Unterkunft zurück. Ein paar Schüler trieb es noch in den Lago Maggiore, obwohl die Temperaturen nicht badefreundlich waren. Die Schüler, welche in die Unterkunft zurück gingen bereiteten die Salate für das Grillieren vor und sorgten für den Grillplatz und eine super Glut. Anschliessend trafen wir uns alle an der Feuerstelle auf dem Monte Vérita, nicht weit von der Unterkunft entfernt. Alle hatten Freude am Grillieren und das Essen schmeckte einmal mehr super. Nach dem Grillabend liefen wir wieder in unsere Unterkunft zurück und machten uns bereit fürs Bett. Mario G., Walter G. und Joel F.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Wandergruppe: Am Donnerstagmorgen standen sechs Schüler und ein Lehrer frühzeitig auf und richteten den Lunch. Mit Bus und Zug kamen wir nach Verdasio im Centovalli. Weiter ging es mit einem angsteinflössenden Bähnli. Die Frau die mit uns fuhr, hatte grosse Angst, dass Mario demnächst das Bähnli auseinanderschraubt. Oben besichtigten wir das alte Dörfchen Rasa. Danach ging es los mit unserem grossen Spaziergang. Unterwegs begrüssten uns die Ziegen. Herr Raymann fühlte sich so wohl, dass er noch einen Ziegenkäse kaufte. Bald war es Zeit für die Mittagspause, dafür suchten wir uns einen besonders schönen Platz. Da wir keinen richtigen Weg gefunden haben, rutschten wir eine Felswand runter. Mario‘s Rucksack und Schirm landeten fast im Bach. Herr Raymann bot uns Ziegenkäse zum Probieren an, die meisten fanden ihn ekelhaft. Danach konnten es einige nicht lassen in den kühlen Bach zu steigen. Nach einiger Kletterei die Felswand hinauf konnten wir den Weg nach Intragna fortsetzen. Unterwegs wanderten wir über eine beeindruckende Brücke. Plötzlich sahen wir unseren Zug und spurteten so schnell wir konnten die Treppe hinunter. Erleichtert sassen wir im Zug als es anfing zu regnen. Cassandra, Eliane, Marian

Stadtgruppe: Am Donnerstagmorgen brachen wir um neun Uhr Richtung Locarno auf.  Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen wir nach Locarno. Zu unseren Gunsten gab es auf der „Piazza Grande“ einen Markt. Gemütlich schlenderten wir durch die Altstadt. Das  Hungergefühl lockte uns in den McDonalds. Mit gestilltem Hunger spazierten wir an den See. Dort haben wir unsere Zeit vertrieben.

Überpünktlich kamen wir am Treffpunkt an, während Herr Weber auf sich warten liess. Als wir komplett waren, marschierten wir in Richtung Ascona zurück. Die geplante dreiviertel Stunde verdoppelte sich. Während dem Wandern wurden wir gnadenlos von den Mücken angegriffen. Endlich angekommen, durften wir im Lido, so heisst die Badi in Ascona, bei Regen in den See hüpfen. Weil das schlechte Gewissen Frau Ledergerber sehr plagte, holte sie uns anschliessend mit dem Auto ab. Zum Abendessen genossen wir einen Teller Spaghetti. Tatjana, Lea und Soraya

Freitag, 8. Juni 2012

packen, putzen, Heimreise: Um 8:00 Uhr mussten wir aus den Federn. Danach wurden die Putzarbeiten eingeteilt. Wir hatten bis 11:00 Uhr Zeit um das ganze Haus zu putzen. Das Haus sah nach dem Putzen besser aus, als das wir es antrafen. Um 11:00 Uhr liefen wir ab nach Ascona. Da wir so speditiv gepackt und geputzt hatten, konnten wir in Ascona noch eine letzte Glace geniessen. Mit dem Bus ging es nach Locarno und von dort aus mit dem Zug bis nach Göschenen. Dort mussten wir wegen dem Erdrutsch auf die Bahnlinie auf einen Car umsteigen mit welchem wir nach Flüelen gebracht wurden. Dort angekommen stiegen wir wieder auf den Zug um und fuhren dann ohne weitere Zwischenfälle nach Herisau, wo es wieder ein Stück kälter war als in Ascona. Mit dem Bus ging es von Herisau zurück in das heimische Schwellbrunn.

Veröffentlicht am 02.07.12 um 20:32

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